Adrenalin

Adrenalin

gehört zu den Aufputschmitteln d. modernen Rikschaman, d. ihn durch d. harten Rikscha-Alltag bringen; im Gegensatz zu Koffein (-->Kaffee) ist Adrenalin wie Endophin ein körpereigener Stoff u geht so nicht negativ in die Körner-Umsatz-Rechnung mit ein; Die Produktion von Adrenalin und Endophin macht 20-Stunden-Rikschatage möglich; auf ihr basiert die Rikscha-Sucht

 

Anschlussfahrt

Anschlussfahrt

pl. Welle; wird oft klein geredet n. d. Motte naja, und dann hatte ich eben noch ne Anschlussfahrt, bedeutet jedoch für den Rikschamanen (--->Rikschamanie) Höhepunkt nach Höhepunkt u. damit Ziel seiner Träume (--->Welle); offiziell spricht man v. Anschlussfahrt, wenn das Ende einer Fahrt u. Beginn d. nächsten Auftrages zeitlich exakt zusammentreffen; zum Beschönigen u. Verdrängen (--->Verdrängung) temporär schlechter Auftragslage wird d. Länge d. Zwischenzeit jedoch oft ungenau angegeben, sodass jede Fahrt als Anschlussfahrt bez. w. kann, selbst wenn z.B. ein halbjähriger Aufenthalt in Australien dazwischen liegt;

Arroganz

Arroganz

vorgespielt u. neben Sarkasmus u. Verdrängung Hauptwaffe im Kampf gegen d. seelischen Folgen v. Ignoranz oder Häme d. unwissenden Passanten; wirkt wie Art seelisches Schutzschild, sodass auch n. Fingerzeig u. mehrmaligen lauten Auslachen innerhalb weniger Aquise-Minuten d. Arbeitsmoral konstant hoch bleibt; Wirkung kann durch Konsum v. Kaffee erhöht werden.

 

Bimmelbahn

Bimmelbahn

"langweilig, langweiliger, Bimmelbahn" - diese semantische Wortreihe zeigt, aus Sicht d. Rikschamans gibt es nichts Langweiligeres als eine Fahrt mit der Kölner Bimmelbahn; sie schleicht sich entweder als Schoko-ExpressZoo-Express oder saisonal auch als X-Mas-Express durch Köln u. beschallt dabei d. Insassen m. Kölner Touri-Infos vom Band; in der Rikschalogie folt aus der unmittelbaren Wettbewerbssituation mit ihr der herablassene Grundsatz "wer Bimmelbahn fährt, verliert" - übrigens genauso wie der, der Freitagsnachmittags vor d. Bahnhof kleben bleibt, kein Flickzeug dabei hat oder gar Altbier trinkt.

Butterram

Butterram (Butterbrot)

pl. Butterams; unter Nicht-Fahrern auch Butterbrot; Grundnahrungsmittel d. Pedalhelden u. unverzichtbares Bestandteil d. täglichen Rikscha-Lebens; sollte statt überteuert bei Merzenich, Kamps & Co. erworben morgens während o. nach d. Frühstück zubereitet u. aus d. Rikscha-Höhle mitgebracht werden; auch als Fremdwährung unt. Fahrern im Tausch geg. Kaffee zu gebrauchen.

Curcumbertime

Cucumbertime

a. bez. als time of the very smallest potatoes; klassisch keine Rikscha-Hoch-Zeit, in d. so n. erfolgreichem Herbst u. konsumbeherrschten Weihnachtsgeschäft d. tiefe Fall in d. Dreirad-Winterdepression droht; d. seelisch gefährliche Seite d. Cucumbertime beginnt oft mit d. postalkoholischen Depression am 1.1. (--->Velo-Viagra) u endet mit d. kölschen Karneval; aus psychologischer Sicht gehört d.Cucumbertime abgeschafft; Physiologisch gesehen ist sie m. d. kurzen u. bewegungsarmen Tagen für d. Rikscha-Junkie (--->Rikschamanie) dagegen lebensnotwendig.

 

Dom

Dom

Gothische Kapelle neben dem Bahnhof, um d. sich nicht nur das Dreirad sondern auch alles andere dreht in Köln; v. d. Preußen u. NICHT den Kölnern (fast) fertiggestellt, gilt sie dem Kölner oft als Symbol s. Leistungsstärke, dem Rest d. Welt oft als Ausdruck rheinischen Größenwahns u. Schizophrenie (--->rhein. Schizophrenie); Schönheit d. gotischen Baustils ist umstritten, d. Monumentalität u. Faszination d. Kölner Bahnhofskapelle nicht; Mittelpunkt des Kölner Lebens u. d. Rikscha-Großraumbüros u. natürlich Kölner Sehenswürdigkiet Nr. 1; 

p.s.: wird nie fertig......

Dom-Schoko-Nummer

Dom-Schoko-Nummer

häufigster Kölner Rikscha-Quickie, dessen durchnittliche Länge 6,5 Minuten beträgt; verläuft v. Kölns Sehenwürdigkeit Nr. 1 (--->Dom) zu Sehenswürdigkeit Nr. 2 (--->Schokomuseum) u. so auf d. kölschen Touri-Meile Nr. 1, was an Wochenenden u. auch an sommerlichen Werktagen dem Rikscha-Adjudanten hohe fahrerische Fähigkeiten abverlangt; überw. Familienfahrten, die aufgrund des günstigen Höhenprofil auch völlig überladen mit 4-5 Personen durchgezogen w. können; auf dem Weg zurück sprich bei d. weniger bekannten Schoko-Dom-Nummer sollte allerdings d. Zuladungsgewicht beachtet w., da Sehenswürdigkeit Nr. 1 ca. 15 Meter höher als Sehenswürdigkeit Nr. 2 liegt; Fahrt mit maximaler Werbewirksamkeit u. so maximal großer Schritt in Richtung Rikscha-Explosion (--->Rikscha-Gau)

Flaute

Flaute

Zeit zwischen d. Wellen u. somit Zeit d. Entzugs im sinusförmigen Rikscha-Alltag; je n. Amplitude d. vorherigen Welle leichter o. schwieriger zu durchstehen; disziplinierte Aquise kann den Entzug verkürzen, aber auch nervig auf mögl. Kundschaft u. Kollegschaft wirken; weitere Überbrückungsmöglichkeiten sind Anregen d. Euroflusses (--->Kreislauf) sprich Konsum und oder Kaffee trinken;

Hemmungen

Hemmungen

leider immer noch zentrales Thema d. mitteleuropäischen u. rheinischen Rikschalogie; unbedingt in Zusammenhang mit dem Verbabbauen zu verwenden; Hemmungen im potentiellen Kunden aber auch im Fahrer (z.B. Hemmungen gegenüber steilen Anstiegen o. schweren Kunden) gilt es abzubauen, da diese Umsatz und Erfolg entgegenstehen sowie depressive Gefühle im Rikschaman fördern; d. Postulat d. Rikschalogie bezügl. Hemmungen lautet "Hemmungen (!?) braucht keiner !!““

Kaffee

Kaffee

"C A F F E E - trinkt nicht so viel Kaffee" = falscher Ansatz, denn Kaffee respektive Koffein ist neben Butterram zw. Teil d. Grundnahrungsprogramm u. sowohl für d. Mehrzahl d. strampelden als auch schreibenden Fahrer unentbehrlich hinsichtlich d. körperlichen Leistungsfähigkeit u. geistigen Kreativität im Bereich d. Kundenaquise; gilt auch als beliebte Währung bei Provisionszahlungen im Fall v. verschenkter u. für andere Fahrer organisierter Fahrten; VORSICHT: Überkonsum kann zu slottischer Hyperaktivität führen, die erst nach 10-stündiger Strampelei abebbt; wird auch als ein Velo-Viagra bez. w.

KG

KG

abk. für d. Kölsche Grundgesetz; 11 universalgültigen Artikeln, auf denen d. rheinische Leben in allen Bereichen basiert u. in denen sich die Schizophrenie d. Rheinländer ausdrückt; d. Kenntniss über sie gilt als geistige Mindestvorraussetzung, um als Domdreiradler (Rikscha-Fahrer in Köln) akzeptiert zu werden; das KG kann auch als Selbstbeweihräucherung verstanden werden, urkölsche Eigenschaften wieVerdrängung helfen gegen diese böse Düsseldorfer These.

Artikel 1: Et es wie et es - Sieh den Tatsachen ins Auge.

Artikel 2: Et kütt wie et kütt - Füge dich in das Unabwendbare; du kannst ohnehin nichts am Lauf der Dinge ändern.

Artikel 3: Et hät noch emmer joot jejange - Was gestern gut gegangen ist, wird auch morgen funktionieren. (Situationsabhängig auch: Wir wissen es ist Murks, aber es wird schon gut gehen.)

Artikel 4: Wat fott es, es fott - Jammer den Dingen nicht nach.

Artikel 5: Et bliev nix wie et wor - Sei offen für Neuerungen.

Artikel 6: Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet - Sei kritisch, wenn Neuerungen überhandnehmen.

Artikel 7: Wat wells de maache - Füg dich in dein Schicksal.

Artikel 8: Maach et joot, ävver nit zo off - Achte auf deine Gesundheit.

Artikel 9: Wat soll dä Käu - Stell immer die Universalfrage.

Artikel 10: Drinks de ejne met - Komm dem Gebot der Gastfreundschaft nach.

Artikel 11: Do laachs de disch kapott - Bewahr dir eine gesunde Einstellung zum Humor.

(Quelle: wikipedia, 01/2013)

Körner

Körner

Kraftquelle des Rikschaman/-in, dessen Kraft nicht nur aus der Wade (--->) sondern genauer aus den Körner in der Wade u. im ganzen Körper kommt; damit Bez. für die wichtigste Energieeinheit d. Rikschalogie; m. Körner bezahlt d. Fahrer; Körner entscheiden ü. Fahrtenanzahl, Länge u. Effiziens d. Rikscha-Arbeitstag u. somit ü.  Zukunft d. Rikschamans; d. Körnerstand im Rikschaman entspricht d. Benzinstand im Auto, d. Körneranzeige befindet s. im Fahrer selber, nur er selber kann sie ablesen; als Leitsatz in diesem Zusammenhang gilt: „Spare zum richtigen Zeitpunkt Körner, um sie raus zu hauen, wenn es drauf ankommt“; siehe auch Körner-Umsatz-Rechnung (--->Kreislauf)

Körner-Umsatz-Rechnung

Körner-Umsatz-Rechnung    

die Körner-Umsatz-Rechnung kurz KUR beschreibt das Verhältnis zwischen verbrauchter Körner und dadurch erzieltem Umsatz während eines bestimmten Arbeitszeitraumes; sie ist damit für den kommerzialisierten Rikschaman die Rechnung, anhand derer er sein selbstdefinierten Erfolg zu messen hat; allerdings kommt selbst der angeblich noch so sozialistisch engestellte Strampler an ihr nicht vorbei, will er von seiner Rikscharei leben; die KUR gilt als Grundlage der Rikschamatik und sollte jedem Rikschaman bekannt sein.

Kreislauf

Kreislauf

Kreislauf d. Geldes (oder auch Eurofluß) = notwendige Umsatzvoraussetzung, ohne d. d. Rolling ATM ausgabetechnisch stockt; Funktionsweise basiert auf den Rikscha-Grundgesetzen moneycomesmoneygoes und yougetwhatyougain, die nicht verdrängt w. dürfen (--->Verdrängung); d. Strömung des Kreislauf d. Geldes/Eurofluß sollte in Zeiten v. Flaute angeregt w.; ACHTUNG: dauerhaft sollte jedoch mindestens ein Gleichgewicht zw. input u. output herrschen.

Kurz-Lang-Grenze

Kurz-Lang-Grenze (KLG)

als Kurz-Lang-Grenze, kurz KLG, bezeichnet der Rikschaloge die Temperatur, bei d. d. Rikschaman auf lange Hosen umsteigt; sie ist damit eine subjektive Größe u. kann abhängig vom Kälteempfinden d. Stramplers zwischen 8 Grad Celsius u. 20 Grad Celsius liegen; i. A. kennen nur an fortgeschrittener Rikschamanie leidende u. erfahrene Fahrer eine KGL; denken KLG sei eine Creme gegen Sonnenbrand o. zur Eindämmung von Beinhaarwuchs; eine niedrige Kurz-Lang-Grenze nährt die Legende des kälteunempfindlichen und nie frierenden weil extrem durchtrainierten Rikscha-Fahrers u. kann den Umsatz nur fördern.

Leichte Rikscha-Manie

Leichte Rikschamanie

eigentlich suchtest Du nur einen kleinen Job neben Deinem Studium. Doch bereits nach vier Wochen sitzt Du fast jedes Wochenende auf dem Dreirad. Schon Mittwoch fieberst Du dem Freitagnachmittag entgegenm, die Vorlesung kurz vor dem Wochenende ist Deinem neuen Hobby, Job oder wie Du es auch nennen magst, schon zum Opfer gefallen. Du fühlst Dich schon nach vier Wochen als radelnder Kölner Taxi-Fahrer fit wie Dieter Baumann und Halle Gebrailassie zusammen und wie ein König, der durch die Stadt reitet. Du keuchst auch kaum noch, wenn Du die Treppen zu Deiner Budde im dritten Stock hochgehst. Den Aufzug verachtest Du mittlerweile, genauso wie den EC-Automaten -  Motto: "nur Bares ist Wahres". Die Kaffeedose ist voll, finanziell ging es Dir schon schlechter. Dir fehkt nur ein wenig Zeit, zum Lernen kommst Du nur noch in der Woche abends. Deine Freundin will Dich ja auch mal sehen. Naja, sie könne Dich ja jederzeit während der Arbeit besuchen, sagst Du ihr. Trotzdem scheint das Thema "Rikscha-Fahren" zu einem sensiblen zwischen Euch zu entwickeln. Da hilft es wenig, dass Du sie ab und zu ins Kino einlädst. Wenn erst der Herbst da und das Wetter schlechter ist, wirst Du ja auch wieder mehr Zeit haben. Alles ist gut, und der neue Job der Hammer - bis jetzt..........(--->mittlere Rikschamanie)

Mittlere Rikscha-Manie

Mittlere Rikschamanie

mittlerweile ist es September und schon ein wenig herbstlich. Die Wochenenden gehören immer noch eindeutig der Rikscha. Je früher Du anfängst, Samstagsmorgens um 11 Uhr bist Du am Dom, desto besser kommst Du in die Rikscherei rein und höher der Umsatz. In der Woche läuft es ab mittags ganz gut, Du hast Dir jedoch fest vorgenommen, maximal drei Werktage zu strampeln, den Rest Deiner Zeit in´s Studium zu investieren. Du besuchst nur noch zwei Vorlesungen, den Lernstoff der erstlichen Fächer versuchst Du Dir in den wenigen Minuten zuhause anzueignen. Deine Beziehung steckt in einer schwierigen Phase, da Deine Freundin den Dreirad-Drang nicht teilt und nur schwer nachvollziehen kann. Sie kommt Dich ab und zu in der Stadt besuchen. 10 Minuten und ein Kaffee zwischen zwei Fahrten sind dann immer drin, was will sie mehr, denkst Du. Und nachts bist Du ja auch immer da. Der Job istder Hammer. Trotzdem fühlst Du Dich manchmal erleichtert, nachdem Du die Rikscha Sonntagsabends abgestellt hast und mit Deinem Privatrad nach Hause radelst. Es kommt jedoch immer wieder vor, dass Du dann immer noch vorbeigehende Passanten mit den Worten "Taxi, Taxi"ansprichst. Wenn erst der Winter da ist, wird das nicht mehr vorkommen und Du wirst ja auch wieder mehr Zeit haben. Alles ist gut, der alte neue Job der Hammer -  bis jetzt..........(--->schwere Rikschamanie)

Perfekte Fahrt

Perfekte Fahrt    

analog zum Surfer (---> perfekte ) sucht auch der/die Rikschaverrückte (--->Rikschamanie) nach der ultimativen Fahrt seines Rikscha-Lebens sprich der perfekten Fahrt; sie ist jedoch nur d. fiktive Vorstellung e. Rikscha-Fahrt (--->(Rikscha)-Legenden), d. NIE zur Realität w., die d. Rikschaman/die Rikschamanin aber treibt u. durch d. er/sie zum Getriebenen/-e wird; ist er/sie einmal d. Vorstellung d. perfekten Fahrt verfallen, ist er/sie zum ewig Suchenden geworden; egal wie viele und wie lange Flauten (-- >Flaute) er auch durchlebt, er w. bis an sein Rikcha-Lebensende die perfekte Fahrt suchen

Platte

Platte

eigentl Domplatte; heilige Kuh d. Domkapitals u. damit Fahrradverbotszone; gilt jedoch als "Fahrtenparadies" (--->(Rikscha)-Legenden) u. ist deswegen Grund unzähl. Diskussionen+Streitgespräche zw. Ordnungsämtler, Rikscha-Fahrern u. Passanten; muss bei Anfahrt zur HZ-Brücke überquert w., sodass sich unter Fahrern diesbezügl. Artikel 5 d. kölschen Grundgesetz (--->KG) durchgesetzt hat: Stelle immer erstmal die Universalfrage - Was soll der Quatsch?

 

Quickie

Quickie

pl. Quickies; Rikscha-Jargon und mehrheitlich Synonym für 1) schnelle aber lukrative Nummer wie z.B. d. Dom-Schoko-Nummer mit teilweise hoher Werbewirkung auf Kunden u . Passanten plus großer Chance auf Wiederholungstat 2) kurzer aber erhofft lukrativer Arbeitstag mit hohem Stundenlohn wie z.B. Fahr-heut-nur-Messe-Tage; Quickies zwischenmenschlicher Art haben im Rikscha-Rausch d. Fahrers (--->Welle) wenig Raum u. bilden im Rikscha-Alltag d. Ausnahme.  

Rasur

Rasur

für den männl. Fahrer unverzichb. Körperpflege am Morgen e. harten u. erfolgreichen Einsatztages; gaukelt dem potentiellen Kunden nicht erwartete Gepflegtheit u. Seriösität vor u. verhilft ihm so im Zweifelsfall zur Entscheidung für (und NICHT gegen !!!) eine spontane Rikscha-Fahrt; darf niemals auch unter Zeitdruck vernachlässigt werden.

Regen

Regen

mal Freund mal Feind weil Stärke (-->Schlacht) u. Uhrzeit des Einsetzens über Umsatzleben o. Umsatztot entscheiden; bringt oft d. dringend nötige Ruhe ins Geschäft u. die Fahrerseele u. ist somit trotz anfänglichen Ärger eigentlich positiv zu bewerten; bei einsetzenden Regenfrust hilft außerdem d. Gedanken an d statistischen Erkenntnisse d. Meteologen sowie d. Klimaerwärmung.

Rikscha-Grau

(Rikscha)-Gau

theoretisches Konstrukt d. höchsten anzunehmenden Ernstfall der Rikschamanie; basiert auf einer Kettenreaktion zwischen Fahrgästen und Passanten (--->Widerholungstat); d. Theorie des Rikscha-Gau besagt, dass Fahrgäste v. Passanten gesehen w. u. diese daraufhin ihre Hemmungen verlieren u. auch zu potentiellen Fahrgästen w.; schließlich kommt es zu einer kritischen Masse an potentiellen Fahrgästen sprich alle wollen fahren u. so zur Rikscha-Explosion; Rikscha-Besessene und Experten sind sich jedoch noch nicht einig, ob es sich bei d. Explosion um einen erstrebenswertes konstruktives Ziel des Rikscha-Fahrers o. um einen höchst destruktiven Endzustand handelt.

Rikscha-Legenden

(Rikscha)-Legenden

In der modernen Rikscha-Lehre (--->Rikschalogie) spricht d. Rikschaman/in (--->Rikschamanie) v. einer Legende bei

1. sagenumworbene Geschichten, bei denen es sich zu 80% eher um eine Wunschvorstellungen im Sinne einer Legenenbildung als um wirkliche Tatsachen handelt. Beispiele sind Behauptungen d. Art

  • "damals auf der Platte, da hast Du bis zur nächsten Fahrt keine 10 Minuten gewartet."
  • "keine Ahnung, wer den Stecker d. Ladegaräts n. 3 Uhr morgens wieder rausgezogen hat. Ich hatte die Rikscha jedenfalls angeschlossen."
  • "mein Akku war schon nach einer Stunde leer, da bin ich die anderen acht ohne Saft gefahren."
  • "am 11.11. hatte ich 8 Platten und hatte um 14 Uhr trotzdem schon 250,- Euro eingefahren."
2. Personen, die sich durch ihre besondere Leistung für die Rikscha-Sache im höchsten Maße verdient gemacht haben. Beispiel folgen.............

Neben Rikscha-Legenden spricht man auch von Rikscha-Mythen. Dieses unterscheiden sich jedoch grundlegend von den Rikscha-Legenden.

Rikscha-Manie

Rikschamanie

durch den Rikscha-Virus ausgelöste kognitive Veränderung, die je n. Ansicht des jeweils Urteilenden als Erkrankung, Leidenschaft, Spinnerei und oder Ähnliches bezeichnet w.; Verlauf u. Durchgang d. Phänomens differieren stark abh. v. psychologischen Profil u. d. physiologischen Voraussetzungen d. Befallenen; einige Menschen scheinen jedoch immun geg. d. Befall u. damit d. Auswirkungen v. Rikschamanie, andere scheinen besonders empfänglich; d. moderne Rikschalogie kennt vier Stadien des Befalls:
  • - leichte Rikschamanie (--->)
  • - mittlere Rikschamanie (--->)
  • - schwere Rikschmanie (--->
  • - Rikschamanie im Endstadium ()
Der oder die Befallene w. a. als Rikschaman oder Rikschamanin bez.

Rikschometer

Rikschometer

meist in d. linken Wade d. Fahrers verbautes Gerät zur Bestimmung d. entgeltlichen o. materiellen o. kulinarischen Vergütung d. Rikschafahrt (-- >perfekte Fahrt); d. Gerättechnik ist hochkomplex u. erfasst in Sekunden d. unzähligen Faktoren, der die Vergütungshöhe unterliegt wie z.B. Marktlage, soz. Stellung d. Fahrgastes, soziales Verhältnis zum Fahrgast, aktuelles Rollverhalten d. Fahrzeuges, pers. Wohlempfinden …. usw. nicht zu verwechseln mit dem Rikschonavimeter.

Rikschonavimeter

Rikschonavimeter

kurz Rikschonavi; befindet s. im Gegensatz zur anderen im Fahrer verbauten Technik (--->Rikschometer) meist in d. rechten Wade d. selbigen u. dient d. Effiziensbestimmung einer Rikschafahrt; es gilt: "ein schlechter Rikschaonavimeter schluckt Körner u. verringert Lange des u. so Spaß am Rikschaalltag, ein guter Rikschonavimeter spart Körner u. vergrößert so Spass am Rikschaalltag und wir wollen Spass u. Länge !"; umfangreiche Kenntnisse zum Straßennetz und zum zentimetergenauen Höhenprofil d. Einsatzgebietes machen einen gutenRikschonavi aus; diesbezüglich gilt: "wer einmal für einen Heiermann vom Dom über Ehrenfeld zum Chlodwigplatz gefahren ist, der lernt !"

Schlacht

Schlacht

im Rikscha-Jargon meist in Kombination m. d. Begriff Regen verwendet; bei einer Regenschlacht gilt f. d. Fahrer d. Grundsatz was Dich nicht umbringt, macht Dich nur noch härter; d. Passagiere sollten jedoch mögl. trocken von A nach B kommen d.h. überdachte Bügersteige, Markissen v. Cafe-Terassen oder Einkaufspassagen dürfen keine verbotene Zone sein; sehr sehr (!!) wichtig ist dabei dankbares Lächeln gegenüb. d. Pöbel/Passanten; in Regenschlachten z.B. während d. ANUGA 2011 können Fahrer zur Legende w.; Legende ist jedoch, dass Du nicht auch m. Outdoor-Klamotten v. Globetrotter im Fall Regenschlacht härter wirst (--->(Rikscha)-Legenden); Investitionen lohnen sich in diesem Fall.

Schokomuseum

Schokomuseum

Obwohl als Touri-Nepp bekannt, Kölner Sehenswürdigkeit Nr. 2 u. damit Bestandteil d. lukrativen u. werbewirksamen Dom-Schoko-Nummer; in Teilen d. alten Pförtnerhaus d. ehem. preußischen Rheinauhafen beherbert u. so manchmal auch Anlauf f. seriöse Touristen; besitzt n. Renovierung saubere endgeldlose Toiletten, wegen fülligerer amerikanischer Besuchern herrscht jedoch meist Platzmangel; Haltepunkt d. nervigen gelben Bimmelbahn u. von vielen Rikscha-Fahrern als solide Fahrtenstation geschätzt; voraussichtl. Position d. ersten festen Kölner Rikscha-Haltestelle;  

 

Schwere Rikscha-Manie

Schwere Rikschamanie

es ist Winter. Im Gegensatz zu den meisten Deiner Kollegen weißt Du aber, mindestens am Wochenende lohnt sich der Schwung auf´s Dreirad. Scheint in der Woche die Sonne, hält Dich ebenfalls wenig davon ab, Deine Runden um den Dom zu drehen. Du vermisst die Kaffee-Bud am Alter Markt, die Platte, ja die ganzen Menschen in der Stadt, die zu einer Familie geworden sind. Die Kontakte zu Deinen richtigen Familie und Deinen Freunden dagegen haben ein wenig gelitten in den letzten 4 Monaten, in denen Du Rikscha fährst. Statt Dich mit ihnen zu treffen oder zu feiern, warst Du ständig auf der Suche nach der perfekten Fahrt (--->), der Welle, davon abzulassen fiel Dir immer schwerer. Seit die Temperaturen unter 10° gefallen sind, hast Du auch wieder mehr Zeit für Deine Freundin. Das tut Euch und Eurem Zusammenleben gut, Du musst Dich allerdings sehr bemühen, auch andere Themen anzusprechen als die Rikscha-Fahrerei. Noch immer träumst Du davon und murmelst im Schlaf "Taxi, Taxi". Dein Studium plätschert seit dem letzten Semester so dahin. Die Klausuren hast Du allesamt auf´s Frühjahr geschoben, da Du hoffst, jetzt im Winter mehr Zeit für´s Lernen zu finden. Die brauchst Du dringend. Gleichzeitig sehnt Du Dich aber nach dem Frühling und den Zeiten zurück, in denen Du in Sandalen durch die Stadt radelst. Du wirst Dir schnellstmöglich eine eigene Rikscha kaufen, das Geld hast Du längst erradelt. Mit diesem Job hörst Du nicht mehr auf.......(--->Rikschamanie im Endstadium)

Trinkgeld

Trinkgeld

nicht immer existenter wichtiger Umsatzbestandteil, der in 90% n. d. Fahrt serviert wird ==> Rikscha-Regel Nie Vorkasse einfordern; Trinkgeldreiz im Kunden kann psycholog. angeregt werden z.B. durch Fahren in viel zu hohem Gang, Regenschlachten, Verschenken v. Stadtplänen oder Beigabe v. scheinbar unwichtigen Infos wie d. täglichen Kalorienverbrauches; d. Phrase "mit Aussicht auf Trinkgeld" während d. Preisverhandlungen kann Fahrt abschließend Trinkgeld sichern, birgt aber Risiko v. negativen Kundenrückmeldung sprich Absage; natürlicher Trinkgeldfeind ist z. B. Kaffee

 

Umfaller

Umfaller

auch entscheidungsrelevanter Mehrwert genannt u. in der psychologischen Rikschalogie der Grund, warum s. d. potentielle Kunde während d. Aquise trotz entgegenstehender Dinge wie z.B.Hemmungen, Angst, Pein und oder Geldnot doch FÜR u. eben nicht gegen eine Fahrt mit der Rikscha entscheidet; müsste treffender als in-die-Rikscha-Reinfaller bezeichnet werden; ein wirkungsvoller Umfaller ist Kunden, Wetter sowie Jahres- und Tageszeit abhängig; über die Art des Umfallers ist so im Rahmen jeder einzelnen Aquise selbst zu entscheiden; beliebte Umfaller sind alkoholischer Natur wie z.B. bei winterlichen Temperaturen Gratis-Glühwein für den Kunden, in d. Hochtagen der Karnvelssession Gratis-Schnaps o. finanzieller Natur wie z.B. eine Freifahrt für d. verwöhnte Kind o. d. scheinbar spontan u. plötzlich erteilte Rabat auf d. ohnehin leicht überteuerte erste Angebot; am gekonnten Einsatz von Umfallern erkennt man den/die professionelle(n) Rikschamanen/-in

Velo-Viagra

Velo-Viagra

des Rikschamanen (--->Rikschamanie) Aufputschmittel wie z.B. Eis, konst. gute Auftragslage (--->Welle)  o. Ähnliches (--->Kaffee); sehr charakterabhängig, differiert deshalb v. Rikschaman z. Rikschaman; erzeugt ein temporäres Hochgefühl u. hilft so gegen Kater, schlechte Auslastung in Krisenzeiten (--->Cucumbertime) u. einer daraus result. depressiven Gemütslage; normalerweise nicht verschreibungspflichtig

Verdrängung

Verdrängung

urkölsche u. angeborene Fähigkeit d. Rheinländers u. wichtige Grundeigenschaft d. modernen Rikscha-Fahrers; Durch kann er/sie die Erinnerung an Rikscha-unschönere Dinge wie über alle Maße betrunkene Eifeler Fahrgäste an einem Samstagabend, verregnete Dienstagnachmittage mit 5-Euro-Umsatz oder die letzte Jahresanfangsdepression (--->Cucumbertime) aus d. Kopf verbannen; gilt neben vorgeschobener Arroganz auch als probates psychologisches Mittel gegen d. Lachen v. Passanten u. dessen seelische Wirkung.

Wade

Wade

hochmodifizierter u. hochgezüchteter Körner u. damit Kraftspeicher d. Rikschaman/-in; hohe Stärke o. Fitnessgrad d. Wade gilt als primärer Erfolgsquell im Rikscha-Business u. als physische Voraussetzung, weitere Parameter wie z.B. Anzahl v. Anschlussfahrten oder Höhe d. Trinkgelds  zu optimieren; bei Rikscha-Profis sind weitreichende Modifikationen wie der Einbau eines Rikschometers üblich; eher selten zu finden sind Kaffeemaschinen; MP3-Player oder digitale Werbeflächen an und in d. Wade; Leitsatz d. Rikschalogie zum ThemaWade

Es gibt auch Frauen, die wissen, was sie an einer durchtrainierten Wade haben

Wasser

Wasser

pl. mehr Wasser; v. oben eher neutral zu bewerten (--->Regen), v. unten eher selten (---> Hochwasser) ist d. Zufuhr in Richt. Körperinnere d. Fahrers während d. Arbeit sehr wichtig; nach d. Motto das Wasser v. Kölle is jut (--->Bläck Foos) sollte jeder Wasserhahn innerh. d. Innenstadt genutzt u. d. hart verdiente Geld behalten werden; letzteres kann nach Feierabend besser in mit Hopfen u. Malz angereichertes Wasser investiert werden.

Welle

Welle

Bezeichnung f. d. Aneinanderreihung v. mehreren Fahrten (--->Anschlussfahrt) mit scheinbar nicht abzusehenden Ende u . Ausgang (--->Flaute); auf ihr surft d. Fahrer erhaben über alles im Rausch durch die Stadt; sie gilt deswegen als Ziel d. Rikscha-Fahrers u. eigentl. Suchtmittel d. Rikscha-Fahrerei; d. Begriff zeigt außerdem deutlich d. Symmetrie zwischen d. Surfsport u. d. professionellen Rikscha-Fahrens´u. wird gern in Verbindung m. d. Adjektiv perfekt gebraucht. ( --->Perfekte Fahrt)

Wiederholungstat

Wiederholungstat

d. Wiederholungstat w. von einem Wiederholunsgtäter begangen sprich d. Fahrgast, d. n. d. ersten spontanen Fahrt mit Fallenlassen aller Hemmungen wiederholt d. Fortbewegung per Rikscha wählt; die Wiederholungstat geht einher mit d. Abkehr von Gewohntheiten, die Hauptbestandteil d. psychologischen Strategie d. Rikscha-Fahrers ist; sie gilt als eine theoretische Grundvoraussetzung für die Rischa-Explosion  (--->(Rikscha)-Gau), Wiederholungstätern als Werbung höchster Kategorie, da sie ihre Rikscha-Begeisterung überall kundtun könnten.

Wind

Wind

mal Freund mal Feind u. damit schizophrener unberechenbarer Begleiter des Rikschamans/der RikschamaninWind-Einfluss ist gleichzusetzen mit dem des Faktors Körpergewicht d. Passigiere durch den hohen cw-Wert des Dreirades, das dank d. eckigen Dachform bei Wind einem rollenden Segelboot gleicht; daraus resultieren die die beiden Windgesetze Rückenwind gleich ungebremster Rikschaflug und Rikschaspaß sowie Gegenwind gleich dicke Beine und Rikschafrust; eng verknüpft mit dem Verbrauch v. Körnern; b. schlechter Marktlage kann ein Rückenwindzuschlag die Rikscha-Konjunktur bzw. das Rikscharad ankurbeln.

Winter

Winter

"Winter geht auch." - dieser Rikschalogie-Leitsatz ist die beste Antwort auf d. oft gestellte u. scheinbar rhetorische Kundenfrage: "aber im Winter fahrt Ihr nicht, oder?!" "Saison ist immer, auch im Winter" - s. selbst etwas einreden, das gehört zum Rikschafahren wie d. plötzliche Platten am Samstagnachmittag o. Menschen, deren zul. Gesamtgewicht unzulässig über 110 Kilogramm liegt; einen Rikscha-Winter gibt es nicht, bis Weihnachten ist Saison, die latent umsatzschwache Zeit danach (--->Cucumbertime) lässt sich doch kinderleicht m. veränderten Angeboten (--->Rikolonia-Winterangebot), literweise Glühwein und ein klein wenig Leben neben dem Dreirad überbrücken; Winter gibt es nicht - und, wenn es doch, dann ist der spätestens Karneval vorbei !!

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