It's crunch time

Es rollt in Köln.
Der Winter war keiner, der Frühling kurz und der Sommer ist schon seit Wochen da - es rollt in Köln – besser - man rollt durch Köln. Das Dreiradfieber geht um, und alle springen auf. Wer jetzt nicht strampelt, ist selber schuld. Das schnelle Geld durch Sport lockt. Nur legal sollte es dabei zugehen.

So hat die Rikschamanie die Domstadt erfasst. Zum FC-Meisterspiel, wohl germerjt der zweiten Liga (!!!) fuhren gefühlt (fast) mehr Rikschas als Taxis. Vor dem Hauptbahnhof knubbeln sich mehr mal weniger fleißigen Strampler als pöbelnde Punks. Rikscha, Rikscha, Rikscha – die Bilder sprechen für sich:

Diese grassierende Rikschamanie ist eine gute Entwicklung, keine Frage. Nur kontrolliert sollte sie ablaufen und geregelt. Deutschland ist zwar lang nicht mehr preußisch, Köln erst recht nicht. Regeln gibt es trotzdem noch. Ein paar davon sind sogar sinnvoll. Und mindestens die sollten beachtet werden. Nicht nur weil das schnelle Geld sonst auch schnell wieder weg ist.
Rikscha, Rikscha, Rikscha,

Slotti

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Rickshaw flash 14/4/2014 Comments Ein Dreirad-Mob rollt durch Köln!

Der Begriff Flashmob bezeichnet einen kurzen, scheinbar spontanen Menschenauflauf auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen, bei denen sich die Teilnehmer persönlich nicht kennen und ungewöhnliche Dinge tun. Das war Wikipedia." 

Am Samstagabend kannten sich zwar sowohl die Fahrer als auch die Rikschas. Das ist Köln. Der Penner auf der Hohen Straße hat es aber trotzdem ziemlich gut auf den Punkt gebracht. "Oh Gott, ein Rikscha-Flashmob" - war der Rum vorher wirklich nicht doch Absinth? 

Mit 20 Dreirädern durch die Schildergasse und über die Hohe Straße – der Traum eines jeden rebellischen Rikscha-Herzens. Das einzige Auto weit und breit auf der Schildergasse war auch leider direkt ein Streifenwagen, zum Glück besetzt mit zwei jungen Polizisten mit Herzen für Rikschas. Die 20, die da gerade an ihnen vorbeirollten, übersahen sie.

10 Minuten später war der Dom erreicht und der Rikscha-Flashmob vorbei. Schön aber kurz war´s, so sind diese Flashmobs eben. Mal sehen wann sich der Rikscha-Mob wieder flasht. Die Saison ist noch jung und der Mob noch nicht müde.

Slotti

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Die KVB blockt, Rikolonia lockt!

Auch in Streikzeiten sicher ans Ziel

Lange Unterhosen, dicke Butterbrote, leere Quittungsblöcke und volle Thermoskannen sind die Zeugen des Verdi-Wahnsinnes und Begleiter des Rikscha-Frühdienstes. Der Streik der KVB genauer des öffentlichen Nahverkehrs genauer des öffentliche Dienstes in NRW lässt den Wecker und die Kasse des nicht streikbrechenden Dreiradler klingeln.

Sein Job ist ohnehin krisensicher, dennTransportleistung immer gefragt, vor allem dann, wenn andere streiken. Es gibt nur einen Weg. Schont die Füße, vergesst die Taxis und entgeht den Staus! Nehmt die Rikscha zur Arbeit, Uni, Freund oder FC ! Die KVB blockt, Rikolonia lockt. Ruft an
+49(0)176 2477 2429

und kommt sicher an Euer Ziel !

Slotti

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Die Spirale

Auf Pappnase folgte unmittelbar Sandale, eben noch Karneval, jetzt schon Frühling - dieses Jahr gab´s keine drei Monate Pause dazwischen. Dieses Jahr gab es nicht mal ein Tag. Der Aschermittwoch begann sockenlos, als erster Arbeitstag 2014. Mit den Tribünen und dem jecken Dreck gingen auch die Wolken. Physische Regeneration nach den tollen Tagen oder Zeit für die Steuererklärung gab es nicht – Fehl(selbst)anzeige : - )

Schon das erste Wochenende nach Karneval hatte es in sich. „Legenden werden nicht aus dem Nichts geboren“ denkt da der überdrehte Rikschaman, und „gib mir mehr“, „warum nicht schnell mal Mutter, Tante und Kind zur Seilbahn?“ Da ist nur dumm, dass die sich erst Ende März wieder bewegt, als Folge geht´s per Dreirad in den Rheinpark.

Die Duxer Brücke bei Gegenwind, die Hohenzollern hoch an der Raucherecke des Hyatt-Personals vorbei oder die spiralförmige Auffahrt zur Zoobrücke oberhalb der Seilbahn – das sind die Dinger, von denen der rheinische Rikschaman lassen sollte, von denen er aber auch gleichzeitig träumt. Danach brennt die Lunge wie die eines schlechten Feuerschluckers, die Waden wie die von Ulle am Tourmalet ohne Epo-Unterstützung und der Kopf bedankt sich sekundlich, dass man von einem Dreirad nur schwer herunterfallen kann.

Die Beinahe-Überdosis zur Beginn der Saison erinnert so alles andere als sanft an die physischen Grenzen des Rikscha-Wahnsinns. Man merkt, da oben sitzt jemand, der sagt: „Junge, übertreib es nicht !“ Zu hoffen bleibt nur, dass der Junge diese Worte und das Brennen in der Brust wenigstens ein paar weitere Sonnentage im Kopf behält, bevor sie wieder rufen – der Wahnsinn, die Droge, sprich die Spirale.

Genießt die Sonne,

Slotti

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Des Fescht, wo all trinken!

Das schwäbische Karneval 2014

Nach den Erfahrungen der letzten Jahre haben Schwaben leichte Knochen. Sie können noch so schwer aussehen. Zwei schwäbische Kolosse sind trotzdem oft leichter über die Duxer Brücke zu bringen als zwei magere Hanseatinnen. Aus gewichtstechnischer Sicht war Karneval 2014 also ein sprichwörtlich leichteres.

Bayrisch, platt, kölsch oder gar hochdeutsch – nein – nichts war dieses Jahr häufiger von der Dreirad-Sitzbank zu hören als schwäbisch. War da ein Karnevalsspezial der Deutschen Bahn? Stuttgart-Köln, Köln Stuttgart inkl. fünf Liter Kölsch und Sitzplatz direkt dem Nubbel für nen Appel und nen Ei bzw. ne Portion Spätzle? Oder existiert noch mehrjähriger Partnerschaft mit einer gebürtigen Schwäbin bereits eine transzendente Ländle-Affinität im Fahrer? Schwaben zum Dom, Schwaben zum Mercure-Hotel, Schwaben in die Friese und Schwaben ins Reisdorff – 80% der Fastelovends-Gäste waren zwar nett, ihr schwäbisches Geblabber manchmal aber wirklich schwer zu verstehen.

So war Karneval 2014 aus Rikscha-Sicht trotzdem ein sehr gelungenes. Das Wetter hielt, die Reifen meist auch, die Züge und die Rikolonia-Räder rollten. „Ein Saisonauftakt nach Maß“ würde mal im 11 Freunde, zwei Tore und ein Ball-Jargon sagen. Und „jetzt können wir uns nur noch selber stoppen“. Denn die Rikscha-Akzeptanz und der Rikscha-Gebrauch im Allgemeinen und in der Bevölkerung scheinen zuzunehmen. Alles, was jetzt noch zu tun ist, ist Strampeln und vielleicht schwäbisch zu lernen.
Adele

Slotti

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