City of Pilgrims

Kölsches Chaos - preußische Planung oder rheinisches Unvermögen?

Wir schreiben den 23. September 2014. Angeblich ist das jetzt die Zeit, in der es langsam ruhiger wird in Köln am Rhein. Nach diesem Wochenende tauchen da allerdings Zweifel auf. Ist das so? Und wenn: Gibt es da Leute, die was dagegen haben?

Photokina in Deutz, Chinafest am Dom und Neumarkt, Weltkindertag-Fest an Rheinufer und Heumarkt, der neue Kardinal Woelki am Roncalli-Platz, Straßenfest im Severinsviertel, Shoppen in der City bis 24 Uhr und rheinisches Krawallderby in Müngersdorf – in normalen Städten reicht das für ein halbes Jahr, in Köln für ein Wochenende im „ruhigen“ September. Ist das geplant oder verplant, Kür oder Willkür? Haben die Stadtoberen Angst um Köln´s Status als Pilgerstadt oder einfach keinen Terminkalander?

Wie es auch sei, eigentlich sind das die falschen Fragen. Richtiger ist, wollen wir das oder wollen wir das nicht? Tristesse aufm Land oder Radau am Dom, Witten-Herdecke oder Köln, Kapelle oder Kathedrale – statt klagen, sich fragen. Für mich als Rheinländer ist die Antwort klar. Es ist Unvermögen und.......ich will bleiben. Alles andere wäre mir auch zu langweilig.

Allaf im September

Slotti

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